Familie Tempora

In der zweiteiligen Fortbildung „moderner Rechtschreibunterricht“ habe ich die Familie Tempora kennen gelernt.

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Vorsicht Werbung ohne Gegenleistung: Diese Fortbildung hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich kann sie nur jedem weiter empfehlen. Mich hat auch das Engagement und die Bereitwilligkeit zur Weitergabe von Materialien der Vortragenden begeistert. Pädagoginnen und Pädagogen sollten verstehen, dass sie ein und dasselbe Ziel verfolgen: Kindern etwas so gut wie möglich und mit so viel Freude wie nur möglich beizubringen, sie mit Struktur, Regeln, Konsequenz und viel Liebe zu erziehen und ihre Motivation zu wecken, zu fördern und/ oder beizubehalten. Ist man sich dessen bewusst, wird klar, dass man als Pädagoge/ Pädagogin keinen Anlass zum Konkurrieren mit anderen Pädagogen/ Pädagoginnen habe und Zusammenarbeit essentiell sei. Dieser Wunsch von mehr Zusammenhalt und Zusammenarbeit unter Pädagogen/ Pädagoginnen führte mich auch, unter anderen weiteren Gründen, wie gratis Übungsmaterialien für Eltern usw., zum Erstellen meines Blogs. Die Vortragenden der oben genannten Fortbildung stellten den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Materialien zum Nachmachen und Gebrauchen in ihrem Unterricht bereit. Ich habe allerdings keine Genehmigung diese hier mit euch zu teilen und kann daher lediglich den Besuch dieser Fortbildung empfehlen.

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Allerdings kann ich euch die Familie Tempora vorstellen:

Das Baby heißt Gegenwart. Für das Baby ist alles wichtig, was hier und jetzt passiert.

Es schreit. Es weint. Es isst. Es schläft. Es trinkt.

Die Mutter namens Mittvergangenheit. Für sie ist kürzlich Vergangenes wichtig.

Sie reparierte. Sie lief. Sie half. Sie kochte. Sie heiratete.

Der Vater namens Vergangenheit. Für ihn ist die Vergangenheit besonders wichtig.

Er hat repariert. Er ist gelaufen. Er hat geholfen. Er hat gekocht. Er hat geheiratet.

Der Großvater namens Vorvergangenheit. Opa ist der älteste und erzählt am liebsten von längst Vergangenem.

Er hatte repariert. Er war gelaufen. Er hatte geholfen. Er hatte gekocht. Er hatte geheiratet.

Das Mädchen namens Zukunft. Für Zukunft ist alles wichtig, was noch passieren wird. Denn es freut sich auf das, was noch kommen wird.

Es wird lernen. Es wird tanzen. Es wird arbeiten. Es wird lachen. Es wird kochen.

Außerdem habe ich selbst ein Arbeitsblatt zum Thema Zeiten erstellt, welches ihr nun hier bei mir downloaden könnt:

Arbeitsblatt – Zeiten üben mit der Familie Tempora 

Legekarten – rund um die Zeiten

Die Kinder lieben die Fam. Tempora. Ich kann daher nur jeder Lehrperson empfehlen so eine Familie und die dazugehörigen Legekarten (siehe Bild) zu basteln und damit die Zeiten spielerisch einzuführen.